Sonntag, 14. Juli 2013

Abflug

Sachen sind gepackt! In ca. einer Stunde geht es los nach Auckland, dort dann um 6 in die Maschine.  Gestern Abend waren noch meine besten Freunde Morgan, Jordan, David, Michael, Dayne und natürlich auch Blair da. Die Zwillinge und Dayne haben auch noch hier geschlafen, und mir eben noch ein bisschen beim Packen geholfen!

Euch sehe ich in Deutschland wieder und werde mich von dort noch mit einem Abschliessendem Bericht melden! Ich freue mich auf euch!

Euer Julius

Dienstag, 9. Juli 2013

141 Stunden...

...bis ich im Flieger sitze. Wahnsinn! Die letzten Tage und Wochen vergingen wie im Flug, und jetzt bin ich in der Wohl schwierigsten Phase meines Auslands-Aufenthalts: Das Abschied nehmen. Ich konnte mir vor 2 Wochen ehrlich gesagt nicht so richtig vorstellen das es so schwierig werden würde. Jetzt bin ich vom Gegenteil aber so was von überzeugt. Und mich macht es richtig traurig, dass ich weg "muss". So doll ich mich auch auf zuhause freue, ich werde viele sehr vermissen!
Ich muss ja am Donnerstag vor der ganzen Schule ne Rede halten, dazu werden auch noch 2 meiner Freunde was über mich sagen. Das werden Jeong und David sein, über beide habe ich schon nebenbei berichtet (nicht Blair, weil der bis Samstag in Australien ist). Als David mich neulich angesprochen hat, und mir erzählte, dass er nervös und unsicher sei, weil er vielleicht anfängt zu heulen während er die Rede hält, sind mir auch fast die Tränen gekommen...und ihm auch. Es ist fast eine Qual. Dieses Gefühl die Leute hier lange nicht mehr zusehen wird von Stunde zu Stunde schlimmer, und ich übertreibe nicht einmal wie sonst immer.

Heute hatte ich auch noch mein letztes Hockeyspiel, bei welchem ich mich erfolgreich als Kapitän von meiner Mannschaft verabschieden durfte. Glatter 5:1 Sieg. Da ich Idiot große Versprechungen gemacht habe, durfte ich die letzten 5 Minuten vorne rumstehen und auf den Ball warten, damit ich mein heiß ersehntes Tor schiessen konnte. DIE Chance gab es dann kurz vor Abpfiff, als der Ball zu mir rollte...ich mit dem Rücken zum Tor....argentinische Rückhand...satt Getroffen...und dem Torhüter gefühlt die Beine weggeschossen. Der Ball war allerdings nicht im Tor. Nach der Aktion war Schluss, also bin ich, als hätte ich grade die letzte Chance zum Championsleague-Sieg vergeben, auf dem Boden zusammen gebrochen. Nach kurzem Gelächter haben meine Kollegen mir aufgeholfen und mich aufgemuntert. Die Hockeysaison endet für mich also mit einem Tor auf dem Konto. Derzeit sind wir erster in der zweiten Liga mit 6 Punkten Abstand, da habe ich als Spielmacher also gute Arbeit geleistet und bin auch zufrieden mit mir.

Ähnlich im Fussball. Also das mit dem zufrieden sein. Hier Spielen wir ja in der ersten Liga, und sind weiterhin das erfolgreichste Sportteam der Schule. In die Top 4 geht's leider nicht mehr, dafür waren unsere ersten Saison-Spiele zu schwach.  Hier bin ich ja eher in der Ersatzbank gelandet, da ich ja zwischenzeitlich 3 Wochen verletzt war, und dann kommt man natürlich schlecht zurück in die Mannschaft. Am letzten Samstag stand ich das erste Mal in der Startelf, und sieh an.....erster Saison-Sieg! Endlich! 4:3 mit mir als rechtem Verteidiger. Da habe ich noch nie gespielt, aber durch lautstarke Unterstützung von meinem Innenverteidiger-Kollegen Jeong hat das ganz gut geklappt! Also, mein erstes volles Spiel, dank meinem Kumpel Joe der Verletzt war und irgendwie ersetzt werden musste. Thanks Bro!

Ich denke ich werde mich noch einmal melden bevor es dann wirklich los geht! Ich freue mich auf euch zuhause! Grüße in die Heimat,
euer Julius

Freitag, 28. Juni 2013

Chiefs vs. Hurricanes: 34-22

Haka-Andeutung...
Was für ein Spiel! Ein super Rugby-Match durfte ich mir in Eises Kälte angucken. Schlussendlich mit einem klaren Sieg für die Chiefs (wie erhofft), allerdings sah es nicht immer danach aus. Zur Halbzeit war es zwar immerhin der knappe Vorsprung von 2 Punkten, es Stand 17-15. Das Stadion war im Vergleich zu der Imtech-Arena vom HSV in Hamburg ein Witz. Aber ist ja auch Neuseeland und Rugby. Die Stimmung war trotzdem gut! Vor allem bei mir! Ich habe mich nämlich wahnsinnig über meine Kamera gefreut. Wir waren n gutes Stück von dem Spielfeld entfernt, aber meine Canon hat es mit dem "großen" Objektiv tatsächlich geschafft, die Spieler aus nächster Nähe ein zu fangen. Was für ein Spass für mich und Blair. Also, für euch gibt es jetzt ein paar "Images" zu diesem großartigen Ereignis, also für mich war es das!
Bald bin ich wieder da, nur noch gute 2 Wochen, dann dürft ihr mich auch schon am Flughafen empfangen, also wenn ihr möchtet. Diejenigen die es noch nicht wissen: Ankunft am 16.7 um 20 vor 2 Ortszeit am Flughafen Hamburg, Fuhlsbüttel. Also mittags, nicht mitten in der Nacht. Bis dann, euer Julius!


Stadion von außen...

und von Innen.

Motivation hoch 10

Als die Chiefs gekommen sind wurde das ganze mit
nem riesen Feuerwerk eröffnet...naja, vielleicht eher
zwei laute mega-große Böller!

Action!

Schöner Kick von unserm 10er Aaron Cruden!

Er fliegt...

Sieht aus wie ein Bild aus dem Fernseher. "Touch.....Set!"

Hallo.....

3 weitere Punkte für die Chiefs entstanden durch diesen Kick

Tackle him!!!!

Donnerstag, 27. Juni 2013

Chiefs!

Heute Abend ist es also endlich soweit! Das erste Profi-Rugby Spiel, das ich live sehe! Deswegen noch schnell in die Stadt, da habe ich mir dann mein Shirt gekauft, als Erinnerung an NZ und natürlich für das Spiel nachher. Es geht dann nach Hamilton, die Waikato Chiefs treffen auf die Hurricanes aus Wellington. Soll ein spannendes Spiel werden, wird zu mindestens vorausgesagt. Blair und ich sind bereit für das Spiel! Die Kamera ist mit dabei, also bekommt ihr danach auch noch Fotos vom Spiel! Liebe Grüße,
euer Julius
Attacke Chiefs! Macht sie fertig!

die gleichen Gesichtsausdrücke...haha

Mittwoch, 19. Juni 2013

Aufbruchstimmung beginnt...

Hallo Leute! 
Ich habe mich vor einigen Tagen schon darauf eingestellt das es bald nach Hause geht.... Ich freue mich wirklich sehr auf zuhause, allerdings wird mir mehr und mehr bewusst das ich das alles hier dann auch nicht mehr habe. Die einfache Schule mit den lustigsten Lehrern, einen Bruder im Haus, der mir richtig wichtig geworden ist und mit dem ich super viel Spass hatte, meine ganzen anderen Freunde, von denen ich viele auch sehr vermissen werde und auch das Englisch, alles weg. Das "durch die Stadt laufen und immer zufällig Freunde treffen" wird es auch nicht mehr geben, und die Youth-Group einmal die Woche mit anschließendem Macca's(McDonalds)-Besuch ist dann auch Geschichte. Das große, sehr sehr große ABER ist dafür, dass ich auf jeden Fall zurück möchte. Ob das nach dem Abi oder doch erst in 10 Jahren ist wird sich heraus stellen, aber ich will will will zurück. Außerdem muss ja noch der Bungy-Jump nach geholt werden;). Und der wird wenn überhaupt nur original in NZ gemacht! 
Aber ich freue mich, wie gesagt, auch sehr auf Zuhause! Familie, Freunde und Freundin erwarten mich! Und darauf freue mich sehr! Ich freue mich sogar auf die Schule (noch!!!), jetzt geht es ja erst richtig los. Auch wenn es kein so wahnsinnig großer Unterschied ist, ich vermisse das deutsche Essen! Pasta oder so gibt es hier nie wirklich, und der Pizza-Teig schmeckt wenn's gut läuft nach nichts, ansonsten nach Pappe. Falls interessant, also mich hat's bevor ich hier war sehr interessiert: Die Partys sind genau gleich! Vielleicht etwas größer. In Deutschland will immer keiner sein Haus zur Verfügung stellen, besser gesagt es darf nie jemand sein Haus zur Verfügung stellen, weil laut Eltern Partys immer Ausarten und alles zerstört wird, was meiner Erfahrung nach nur zu Teilen stimmt. Hier machen sie es sehr geschickt. Die Eingeladenen können ein Armbändchen kaufen für 5 Dollar, das wird dann beim rein kommen gecheckt. Damit wird verhindert, dass Fremde kommen und falls etwas kaputt geht hat man Geld um es zu ersetzen. Sollte man auch bei uns mal einführen. Liebe Eltern: Dies sollte euch zum Nachdenken anregen haha. Nur ein Witz. (Denkt drüber nach). Während mir grade auffällt, das Sarkasmus nicht so richtig funktioniert wenn man es aufschreibt, sehe ich, dass es schon Ins-Bett-geh-Zeit ist. Also, die Haia ruft! Grüße 
euer Julius

Donnerstag, 13. Juni 2013

The Final Countdown...

So Freunde, nachdem ich mich länger nicht mehr gemeldet habe ist es jetzt mal wieder soweit! So super viel ist nicht passiert, aber ich erzähle mal was so in den letzten drei Wochen los war. Ich war wieder mal mit der Stanley-Family unterwegs! Da wir ein langes Wochenende hatten (Queens Birthday am Montag) war ich erst am Samstag mit Mamas Gasteltern Don und Jackie in Rotorua und am Sonntag dann mit Mamas Gastschwester Lynette, mit der ich auch auf der Südinsel war, am Strandort Paunui.

Also am Samstag Morgen gab es den Anruf von Don ob ich nicht Zeit und Lust hätte mit Ihm und Jackie nach Rotorua zufahren, um dort ein immer noch bewohntes Dorf von Maori's zu besuchen. Ich habe gar nichts verstanden, hatte aber nichts vor und habe natürlich ja gesagt! 2 Stunden später ging es dann Los. Und tatsächlich, ein Dorf, das immer noch von Maori's bewohnt ist. Leider spielt mein Handy ein bisschen verrückt, deswegen sind viele Fotos die ich auf meinen Laptop übertragen habe plötzlich komplett schwarz. Der volle Name des Dorfes hatte jedenfalls 36(!) Buchstaben. Daran erinnere mich. Wir sind in einer riesigen Gruppe mit einer Führerin durch das Dorf gewandert, wir waren bestimmt über 50 Leute. Davon waren maximal 15 aus Neuseeland, also sehr International. Überall waren diese Hot Pools, die Thermal Pools, die durch die Natur entstehen. Allerdings können diese auch sehr gefährlich werden, weil sie überall auftauchen, zum Beispiel unter einem Haus... Und da will mal nicht reinfallen, man wird tatsächlich gekocht. Natürlich werden sie auch genutzt. Im Winter kostenlose Wärme für alle Dorf Bewohner, in manchen können Bäder genommen werden und zum Kochen wird es auch genutzt. Also Stromkosten für Wärme gleich Null. Und dann gab es noch eine Show, bei der ein Teil einer der dort lebenden Familien gezeigt hat wie man tanzt und singt bei den Maori's, und der berühmte Haka wurde auch aufgeführt. Das finde ich schon sehr interessant, also mit dem Haka. Der wird ja von der neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaft, den All Backs, auch aufgeführt. Die haben vor kurzem gegen Frankreich ein Test-Match gehabt. Ganz ehrlich: Ich würde da echt Angst bekommen. Müsst ihr euch mal auf Youtube oder so angucken. Ich versuche noch immer zu lernen wie das funktioniert, allerdings ist das alleine nicht wirklich angsteinflößend, und das ist doch recht schwierig, ich glaube das wird nichts mehr mit dem lernen. Naja, wir werden sehen, 4 Wochen habe ich ja noch!

Am Sonntag ging es dann also mit Lynette nach Paunui, ein wunderschönes kleines Örtchen! Don hat da ein kleines Haus, das jetzt zu einem Großen Haus umgebaut wird. Lynette's Söhne Jake und Luke waren da, Don ist in Matamata geblieben. Jake hatte noch seine Freundin dabei, mit der ich ne Menge gesprochen habe über deutsche Filme und alles mögliche, beide Länder verglichen und sowas. Das war echt cool, weil man dann merkt das das eigene englisch scheinbar gut Funktioniert. Ich habe unglücklicher Weise ihren Namen vergessen....Verdammt. Jedenfalls kamen dann auch noch ihre Eltern, die waren alle super lustig. Wir sind dann zu Siebt auf das eigene Boot gegangen, und sind ein bisschen rumgefahren. War alles so wunderschön! Haben so eine kleine Insel besucht, da unser Lunch gegessen und dann wieder aufs Boot. Und jetzt beginnt das eigentliche Spektakel. Wir hatten zwei Angeln dabei, haben hunderte von Möwen gesehen, also Angeln raus und Fische angeln. Jake hatte seinen Angel-Haken ca. 2 Sekunden im Wasser, als der erste Fisch anbiss. Kurz vor dem Ziel haben wir ihn leider verloren. Dann kam die zweite Angel zum Einsatz, und ich durfte auch ran. Das erste Mal Angeln für mich. Nach 3-4 Minuten hatten wir beide einen! Ich den größeren, hehe. Hat auf jeden Fall Spass gemacht. Die beiden haben wir dann natürlich auf dem Boot "erledigt", man will sie ja nicht leiden lassen. Dann sind wir auch schon wieder zurück und haben die Fische beim Haus komplett ausgenommen. Habe ich davor noch nie gemacht, war aber ganz interessant. Geekelt habe ich mich nicht, ist halt so wenn man frischen Fisch essen will. Dann mussten wir auch schon bald wieder zurück nach Matamata, weil ich am Abend noch auf einer Poker-Night eingeladen war! Ich hatte einen super tollen Tag, mit vielen guten Gesprächen und sehr viel Spass!

Also, die Poker-Night. Ich glaube ich kann sagen, dass das der lustigste Abend meines bisherigen Lebens war. Viel möchte ich dazu allerdings nicht sagen, es gehört ja nicht alles ins Internet. Man kann soviel sagen: Nach dem Pokern gab es noch eine lange Nacht mit einigen Getränken!

In den nächsten zwei Wochen ist echt nicht viel passiert. Ich habe ne ganze Menge Arbeit in eine History-Arbeit gesteckt, und diese auch bestanden. Das hat mich sehr gefreut, ist auf englisch nämlich gar nicht so einfach! Es ist nicht so, dass ich weg will. Aber ich freue mich doch sehr auf zuhause! Es sind noch ziemlich genau 4 Wochen, dann sitze ich schon im Flieger. Ich mache mir auf jeden Fall noch nen schönen letzten Monat, bevor es ernst wird in der deutschen Schule.
Ich hoffe ihr hatten Spass beim Lesen. Liebe Grüße!
Euer Julius



Ich mit drei von dem Maori's. Waren echt nett, den
angsteinflößenden Gesichtsausdruck muss ich
wohl noch üben... Der Name im Hintergrund, ist übrigens
der ab gekürzte Name des Dorfes, damit man es auch
aussprechen kann.

Blick von Paunui auf dem Ozean, was soll man
dazu noch sagen, einfach geniessen...

Luke (l.) und Jake machen das Boot fest. Das war die
kleine Insel an der wir uns ein bisschen
umgeguckt haben.



Ich beim Angeln... 

...und mit meinem Fisch!!! 

Montag, 27. Mai 2013

Wellington

Ja ich war mal wieder unterwegs in Neuseeland. Habe jetzt so ungefähr alles gesehen was man gesehen haben muss. Mit meiner History Klasse ging es für ca. 3 Tage in die Hauptstadt, in den Süden der Nordinsel Neuseelands.

Hauptsächlich war der Trip geplant, damit wir gute Research-Sachen (deutsches Wort fehlt in meinem Wortschatz mittlerweile) für unsere Arbeit finden. Es geht um Krimis in Neuseeland. Wir durften uns ein Krimi raussuchen und haben dazu dann jede Menge Informationen gefunden. Zum Beispiel in der National Library of New Zealand. Dort war jede Ausgabe der landesweiten Tageszeitung "The Dominion"gespeichert, seit dem Jahr 1920 oder so. Fand ich ganz schön beeindruckend! Haben wir bestimmt auch zuhause, trotzdem cool. Wie man weiss werden Zeitungen schnell Gelb und trocknen aus, werden damit unleserlich. Also sind alle auf einem Micro-Film gespeichert, welchen man dann in eine Maschine einspannen kann, womit die ganze Zeitung dann zum Ausdrucken bereit auf einem Bildschirm erscheint. Krass, Mies, Hamma, Mega und so... Naja, so sind wir dann also durch die Bibliotheken, Unis und auch Museen gerannt um alles mögliche zu finden. War ganz spannend, wenn auch sehr anstrengend, hat halt viel Arbeit erfordert.
Wir haben uns in 3 Gruppen aufgeteilt vor der Fahrt, mit denen wir das dann gemacht haben. Ich war mit meinen Freunden in einer Gruppe, mit Gus und Joe bin ich sehr gut befreundet, und auch mit Kate, noch ner Kate, Katelyn und Laura habe ich mich gut verstanden! Wir haben sehr unnötige Fotos gemacht, viel gearbeitet und Hangover Part 3 zusammen geguckt. Wir hatten zwar alle unterschiedliche Krimis, konnten uns aber ab und zu gegenseitig helfen. Auf jeden Fall eine schöne Stadt. Mag die Stadt deutlich kleiner als Hamburg sein (ca. 450.000 Einwohner), hat mich das doch schon ein bisschen daran erinnert. Ein relativ großer Hafen an dem wir immer längs gelaufen sind, kaltes und regnerisches Wetter und hetzende Geschäftsleute, Großstadt-Like. Zum Frühstück konnten wir uns im Motel bedienen und eine Lunch-Box machen, zum Abendessen gab es allerdings 3-Mal in Folge Fastfood. Hat man dann auch irgendwann die Nase voll. Gut zu wissen. Dann gab es noch einen super Cookie-Shop, unfassbar lecker!
Direkt nach der Ankunft in Matamata ging es dann zu Gus, da habe ich nämlich geschlafen damit wir dann am nächsten frühen morgen zusammen mit noch nem anderen Freund Billy den BVB gegen die bösen Bayern anfeuern konnten. Verdienter Sieg nebenbei, herzlichen Glückwunsch.
Also ein rundum sehr erfolgreicher Trip in eine Stadt, in der ich es seit langem mal wieder mit dem Heimweh zutun bekommen habe, vielleicht sogar das erste mal seit dem ich hier bin. Bin scheinbar doch eher der Großstadt-Junge.
Jetzt vermisse ich alles zuhause doch schon ziemlich. Freue mich sehr, bald wieder die alten Freunde wieder zusehen, auch wenn es hart wird sich hier von allem vom einen auf den anderen Tag zu trennen. Das Wort zum Montag. Damit euch Daheim einen Guten Wochenstart, liebe Grüße!
Euer Julius (NUR DER HSV)
Diese Cookies! super lecker!
Ich bin mir nicht ganz sicher, sehr unsicher sogar, aber
ich glaube das ist das Parlament.

Ein echter toter RIESEN Oktopus im
National Museum of New Zealand
Te Papa.

Blick vom am Wasser grenzendem Te Papa
auf die Stadt Wellington.

Unsere Gruppe in einem Skate-Pool beim Löffelchen
liegen...AWKWARD!!! haha es war kalt ok?
Meine Gruppe mit schönem Wellington/Meer
Hintergrund!

Samstag, 18. Mai 2013

Matamata College-Ball 2013


Julius is ready for the Ball! haha
Und da bin ich auch schon wieder!
Gestern war also der Ball! Alle völlig aufgeregt, warum....weiss ich auch nicht. Überflüssig eigentlich. Sooo wahnsinnig war es nämlich nicht. Wurde mir halt von meinen Freunden erzählt, ich fand das allerdings super! Fast so wie in Amerika, so stelle ich es mir zu mindestens vor! Ganz ganz viel Aufwand um für 4 Stunden Fotos zumachen, und natürlich auch noch um ein bisschen zu tanzen. Erste Sache, die wir in Deutschland nie machen würden (geizig), ist ein Auto mieten!!! Natürlich ein "Superflashes".  Meine Gasteltern haben immerhin 150$ für einen sehr alten Chevrolet (glaube ich)...ausgegeben! 1957er in Rosa und Weiss. Blair hat sich in letzter Sekunde doch noch für einen Ferrari entschieden, war auch sehr cool! Meine Balldate Keziah und ich hatten das Auto also für uns alleine! Kommt auch irgendwie cooler rüber, wenn man sein eigenes Auto hat! Dann gab es fast eine Art Blitzlicht Gewitter als wir aus dem Auto ausgestiegen sind! Roter Teppich... Ein paar Schritte an der neidischen "Croud" vorbei...noch einmal 4-5 Fotos....Lehrern die Hand schütteln....und rein zu den Freunden! Meiner Meinung nach sahen wir alle super gut aus! Und dann kam das ewige anstellen für die Fotos von den professionellen Fotografen. Wenn man nur ein Bild zu zweit haben wollte ging es noch, aber als wir uns für das First11 Football Foto angestellt haben, waren so viele Leute vor uns das es knappe 50 Minuten gedauert hat, bis wir endlich dran waren. Und dann gab es genau 2 Fotos. Mehr nicht. Das war SEHR anstrengend. Das gefürchtete Tanzen war nicht schlimm, weil wir uns nur auf der Stelle bewegen konnte, es war viel zu wenig Platz. Und wir haben uns auch ganz gut geschlagen! Es ist nicht so richtig geregelt gewesen, es waren nie alle da wenn es einen gesanglichen Auftritt von Schülern gab, weil immer welche beim Fotostand waren. Aber fand ich gar nicht schlimm, hätte sich sonst nur ewig hingezogen! Nachdem das dann alles vorbei war, ist alles nach hause gerannt, umgezogen, und dann zur bereits so ersehnten Afterball-Party. Die war auch echt gut! Ging bis 3 oder halb 4, bis dann die Polizei kam. Weil zu laut. Da ja Bier trinken erst ab 18 ist hier sind von den 250 Leuten von der Afterball-Party  ca. 150 zu Mc Donald's gerannt! Da war es also völlig überfüllt! War aber auch mal ganz lustig, mit 150 zum Teil gut angetrunkenen Leuten bei Mecces zu hocken, bisschen zu quatschen und so. Dann wurde ich von Michael und Davids Mom nach hause gebracht. Blair haben wir auf dem Weg im Auto gesehen, er wollte aber noch ein bisschen bleiben und nicht mit einsteigen, er kam dann glaube ich so gegen halb 5 nach hause. Viel mehr gibt es dazu auch nicht zu erzählen! Wir hatten alle eine Menge Spaß, dass steht fest! An diejenigen die nicht so Facebook süchtig sind, hier sind noch ein Paar Fotos von dem Ball und der Vorbereitung. Ich hoffe zuhause läuft alles wie geschmiert! Freue mich auf euch und hab viele von euch auch lieb! Grüße
Blair und ich vor der Party.
Euer Julius!
Meine Gasteltern Kay und Kevin mit mir!


Unser super Auto, ich liebe es! 


Keziah und ich bei der Abfahrt...
Mein Date Keziah (links) und Victoria 

...und hier bei der Ankunft beim Ball

Unser First11 Captain Joe und ich machen einen auf
James Bond. Die Ähnlichkeit ist da!


Donnerstag, 16. Mai 2013

South-Island Teil 2

Sooo... Wieder mal ein Update...

Also, wie schon im letzten Teil angedeutet, hat mir Hunter beigebracht wie man Motorrad fährt. Wir haben erstmal mit Quad angefangen, ist natürlich viel einfacher. Also habe ich ein paar Runden damit gedreht, und dann ging es irgendwann los mit dem Motorrad. Der Anfang war doch komplizierter als ich mir das vorgestellt habe! Es hat bestimmt 10 Minuten gedauert bis ich es endlich auf die Reihe bekommen habe, ohne Hilfe los zu fahren. Und dann gings es erst richtig los. Hunter hat noch seine zweite Maschine geholt und dann sind wir zusammen rumgefahren. Er wollte sofort ein Rennen machen, da ich aber noch ziemlich unsicher war haben wir das gelassen. Trotzdem hatten wir schon ne ganz gute Geschwindigkeit drauf und es hat auch echt Spass gemacht. Wir sind bestimmt so zwei Stunden rumgefahren, bis es dann auch schon irgendwann dunkel wurde. Also wieder nach Hause gefahren, wieder normale Sachen angezogen und Abend gegessen. War auf jeden Fall ein super Tag. Am nächsten Tag ging es dann endlich los. Wir sind sehr viel mit dem Auto rumgefahren. Ich kann mich garnicht mehr erinnern wo wir wann waren, aber wir waren bei dem Fox-Glacier, also ein grosser Gletscher, bei so nem See wo man rum laufen konnte, in Dunedin also ganz im Sueden der Suedinsel, und, mein Highlight, in Queenstown. Dort waren wir ca. drei Tage und haben super Sachen erlebt. Als erstes waren wir beim Luging. Man kann das so beschreiben: Erst fährt man mit einer Gondel einen Berg hoch, dann noch mit einer art Sessellift etwas höher, und da sind dann so eine art Go-Karts, mit denen man dann den Berg auf einer extra dafür errichteten Strecke runter faehrt. Hunter und ich sind, wie zu erwarten, Rennen gefahren. Wir haben für fünf Fahrten bezahlt. Das erste mal haben wir eine Test-Runde gemacht, um die Strecke ein bisschen kennen zu lernen. Beim zweiten Mal habe ich gewonnen, allerdings war das komplette Rennen laut Hunter unfair, deswegen zählte es nicht. Beim zweiten Rennnen hat er gewonnen, ist allerdings viel früher als ich gestartet, aber da ich keine Lust auf einen 13-Jaehrigen hatte, der die ganze Zeit rumnörgelt habe ich nichts gesagt. Die Nörgelei sollte ich in den nächsten Tagen noch oft genug haben. Ich will mich nicht rausreden, aber ich hatte einen sehr langsamen Luge, daher gewann Hunter auch die nächsten beiden Rennen und ich durfte mir seinen Triumph die naechsten Tage anhoeren. Ab dem Moment fing er so langsam an mir auf die Nerven zu gehen. Dann waren wir noch beim Bungee-Jumping. Ich durfte ja leider nicht springen, da keiner meine Mom davon überzeuen konnte, dass es eigentlich komplett ungefährlich ist... Naja. Hunter ist also gesprungen. Die nächsten zwei Tage durften wir uns dann alle anhoeren, dass sein fast Herz stehen geblieben ist und es so cool gewesen wäre. Und zwar durchgängig. Den beiden Erwachsenen ist das dann wohl auch ein bisschen auf den Sack gegangen. Am nächste Tag waren wir noch beim Shotover Jet-Boat! Das ist so ein Boot in das so 14 Leute reinpassen. Mit einen professionellen Fahrer und so! Das Boot war ziemlich schnell und hat auch ganz oft so 360-Drehungen gemacht. Wir ahtten ne menge Spaß und sind auch ordentlich nass geworden! Das beste in Queenstown war jedoch, als ich vom Luging wieder zu unserem Auto gegangen bin. Wen sehe ich da auf der Straße vor mir? Meinen besten Freund aus Deutschland, Lukas! Und das war nicht mal verabredet. Ich wusste zwar das er auch auf der Südinsel ist, ich wusste aber nicht dass er in Queenstown ist. Wir haben uns über die 10 Minuten zusammen gefreut, hatten uns schon länger nicht mehr gesehen! Wie schon erwähnt, waren wir auch  am Fox Glacier, da gibt es nicht viel zu erzählen. Ich werde auch noch ein paar Fotos online stellen!
Ehrlich gesagt bin ich auch ein bisschen zu faul zum Schreiben, und ein wenig abgelenkt. Morgen ist nämlich der Ball und ich hab keine Ahnung wie das so wird und danach ist noch eine riesige After Ball Party. Der Zeit geht es mir auch nur so halbwegs gut, da ich gar keinen  Sport machen kann. Ich habe irgendwas mit dem Rücken, mit der Muskulatur. Und kann mich kaum noch richtig aufrichten, wenn ich ein bisschen Sport gemacht habe... Das ist sehr doof, weil jetzt grade unsere ganzen wichtigen Fussball- und Hockey-Spiele anfangen. Naja...Am Montag geht es dann zum zweiten mal zur Physio, mal sehen was sich da ergibt. Hier sind noch ein paar Fotos von dem Urlaub. Wenn ich wieder in Hamburg bin, erzähle ich das alles nochmal vieeeeeel ausführlicher! Liebe Grüße!
Euer Julius!

Das war bei den Autofahrten Standard! Überall
auf der Südinsel sind sehr schöne Berge und
Flüsse!

Von rechts: Hunter, Lynette, Lee-Anne und ich!

In Dunedin: Die steilste Straße der Welt!
Da wurde grade ein Rennen veranstaltet!

Essen in dem Lone Star: Nach einem Wahnsinnig
guten Steak gab es für mich als deutschen ein
Willkommens-Geschenk des Restaurants:
Pavlova! Neuseeländische Baisertorte.

Donnerstag, 9. Mai 2013

South-Island Teil 1

Jo! Liebe Familie, Freunde, Bekannte und Unbekannte:

Ich wollte euch jetzt endlich mein versprochenes Update geben. Hat sich ein bisschen hingezogen da ich auf der Südinsel fast nie W-lan hatte und wenn ich welches hatte einfach zu faul war. Vorweg: Ich hatte eine sehr schöne Zeit mit vielen Autofahrten, überraschend wenigen Wanderungen und erwartet "schlechtem" Wetter. Was hier als schlechtes Wetter bezeichnet wird, ist eine Frechheit. Die sollen sich mal freuen, dass sie hier ein halbes Jahr wunderschönsten Sonnenschein haben. Auf der Südinsel hatten wir so um die 15°, aber kaum Wind und auch nur seltene heftige Schauer. Also gar nichts im Vergleich zu der schönsten Stadt der Welt. Ich habe das Gefühl mein Deutsch hat ein bisschen gelitten, kann also durchaus sein das sich das manchmal nicht flüssig anhört. "Schulligung" dafür! Ihr dürft weiterhin gerne kommentieren!

Die ersten 2 1/2 Tage habe ich in Auckland verbracht. Habe dort bei einer weiteren früheren Gastschwester von meiner Mama gewohnt. Teresa hatte auch einen Sohn Ben, und eine Tochter Alicia, mit denen wir den ersten Abend verbracht haben. An dem Abend waren dann auch Luke und Jake da, die Kinder von Lynette, mit der ich auf die Südinsel geflogen bin. Aber alles von Anfang. Kevin (Mamas ehemaliger Gastbruder) hat mich von Matamata nach Auckland zum Flughafen gebracht wo mich dann Nick, sein Sohn, aufgegabelt hat. Floyd der Hund war auch im Auto dabei, und hat während der ganzen Auto fahrt seinen Kopf aus dem Fenster gestreckt und den Fahrtwind genossen. Nick und ich haben uns ganz gut unterhalten. Über so die üblichen Sachen Hobbies, Schule und und und. Man muss dazu sagen das so ziemlich die ganze Stanley-Familie schwimmt. Nick war knapp 2 Jahre in Süd-Frankreich zum Surfen (geil!?!?!?) und ist Rettungsschwimmer. Auch Ben ist Rettungsschwimmer, und Matt, Nicks Bruder ist bei Olympia in London für Neuseeland geschwommen. Als ich dann in der Wohnung von Nick und Laura (Schwester von Matt und Nick) angekommen bin, kam ich mir ziemlich klein vor. Die knapp über 20-Jährigen Jungs waren bestimmt beide über 1,95m und Laura war auch ein ganzes Stück größer als ich. Schwimmen ist dann doch nochmal was anderes als Hockey, Fussball und Tennis. Wir sind dann noch zu einem Taco-Laden gegangen. Lecker und scharf gegessen. Am späten Nachmittag wurde ich dann von Ben und Alicia abgeholt. Ben ist 17, darf also schon Auto fahren. Dann gab es irgendwann Abendessen und wir sind noch auf einen von den zig Vulkanen gegangen, um ein bisschen die Sicht bei Nacht zu genießen. Am nächsten Tag bin ich dann mit Ben zum Sky-Tower gegangen, war über längere Zeit das höchste Gebäude im Süden des Äquators. Wir waren auch oben auf dem Sky-Tower. Ist schon sehr cool! Später sind wir dann noch mit Nick ins Meer gegangen. Wir sind ein bisschen geschwommen, was im Ozean komplett anders ist. Das erste mal richtig im Pazifik geschwommen. Und das ist nicht so einfach, der Wellengang war recht Hoch. Das beste war aber, dass das ein kleiner Mini-Strand war wo fast niemand war. Sind auch 40 Minuten durch Gestrüpp gefahren, um dahin zukommen. Eine Wahnsinns Aussicht! Mit Erkältung im Gepäck ging es dann am nächsten Tag auf die Südinsel. Am Flughafen in Christchurch haben uns schon Lee-Anne und ihr Sohn Hunter erwartet. Lee-Anne ist eine ehemalige Schulfreundin aus Neuseeland von meiner Mama und gut mit Lynette befreundet. Hunter ist fast 14 Jahre alt, und eigentlich super nett, nur hört er nie auf Fragen zu stellen, das wurde dann nach 4 Tagen ungefähr sehr anstrengend. Also zu ihrer Farm! War ganz cool! Ne große Farm, mit Hund und Katze, mehreren tausend Schafen und auch sehr vielen Kühen. Am Abend habe ich Hunter noch in Fifa abgezogen und wir haben gegessen. Dann durfte ich mir am nächsten morgen noch ein bisschen die Farm angucken, also Hunter hat mir so ein bisschen was gezeigt. Am Frühstückstisch kam dann die Frage von Hunter's Vater, dem Besitzer der Farm: Bist du denn schonmal Motorrad gefahren? Ich fast schon peinlich berührt: Ich bin erst einmal Auto gefahren, also nein! Vater und Sohn gucken sich nur an, und Hunter sagt: Komm mit, wir gehen uns umziehen!

Hier sind noch ein paar Bilder! Weiter geht's im Teil 2! Den veröffentliche ich voraussichtlich nächste Woche! Grüße, euer Julius!
Auckland bei Nacht! Unscharf aber fast schon ein
bisschen Hamburg-Flair.

Floyd während der Fahrt vom Airport zum
Haus von Nick Laura und Matt. 
Der berühmte Skytower

Blick vom Skytower nach unten!

Mein Lieblingsfoto. Die Bucht in der wir schwimmen waren.
Ohne Witz: So stelle ich mir das Paradies vor!

Und nochmal weil es so schön ist.....Ach...Wahnsinn.



Montag, 22. April 2013

Holidays

Hallo Leute, ich bin grade in Auckland! Wunderschöne Groß-Stadt, auf Vulkanen gebaut. Ich sitze hier bei Mitgliedern der Familie, bei der meine Mutter war als sie.....Ihr wisst schon, habe ich ja schon öfters erwähnt. Jetzt grade sind meine Gedanken beim Fussball, da die Bayern ja nachher gegen Barca ranmüssen und der HSV Championsleague-Luft schnuppert, und bei meinem Schnupfen der mir ziemlich zu schaffen macht. Jedenfalls bin ich etwas gelangweilt, da ich hier nur so rumsitze. Demnächst müsste es dann aber eigentlich los gehen in die Stadt. Wir gucken uns ein paar Sehenswürdigkeiten an, wie zum Beispiel den Skytower! Ein Riesen Turm in der Mitte von Auckland. Das beste finde ich hier, das überall kleinere Berge sind, in der ganzen Stadt also beim Autofahren geht's immer auf und ab. Und am Mittwoch geht es dann so richtig los, auf die Südinsel! Ich bin schon ein bisschen aufgeregt aber auch ein bisschen enttäuscht, da mir nicht erlaubt wurde, mich in Queenstown von DER Brücke zu stürzen. Für Alle die es nicht wissen: Hier wurde das moderne Bungee-jumping erfunden. So eine Art gab es zwar auch schon bei irgendwelchen Ureinwohnern, die  mit so einem Seil aus geflochtenen Pflanzen von einem Abhang mehr oder weniger in den Tod gesprungen sind, weil sie danach offiziell als Mann angesehen wurden. Aber wie gesagt, das Moderne Bungee-jumping. Mama hat da natürlich die Oberhand, und darf noch entscheiden was ich mache oder auch nicht.
Allerdings würde ich ganz gerne eine Diskussion anzetteln. Dabei gibt es zwei Standpunkte, die meiner Meinung nach beide vertretbar sind.

Meinung Nr. 1
Bungee-jumping ist gefährlich. Natürlich passiert nicht sooo wahnsinnig oft etwas, aber es ein unnötiges Risiko das man eingeht. Nur für einen Adrenalin Stoß für ein paar Sekunden, und der ganze Rücken kann nach dem Spass kaputt sein. Es ist unverantwortlich!

Meinung Nr. 2
Wenn man gerne springen möchte, und an DEM Spot auf der Welt ist dann sollte man sich diese Chance nicht entgehen lassen. Vielleicht kommt man nicht mehr nach Neuseeland. Natürlich gab es schon Unfälle, aber es kann theoretisch auch neben mir hier in Auckland ein Vulkan ausbrechen. Und was die Statistiken angeht ist da auch noch nicht wirklich viel passiert....

Wenn ihr noch eine andere Meinung habt, schreibt sie doch unten in die Kommentare, oder diskutiert ein bisschen. Ich glaube man muss bei Google+ angemeldet sein, das ist aber kein großes Ding. Das könnt ihr schnell machen. Einfach auf Google+.de oder so und neuen Account erstellen. Wenn ihr schon einen Gmail Account habt dann geht das auch so! Ich habe rechts jetzt noch ein Feld hinzugefügt, bei dem Ihr eure Emailadresse eingeben könnt, und dann per Mail automatisch informiert werden, wenn hier etwas "Upgedated" wird. Also, ich würde mich auf eure Meinungen freuen! Wenn jemand von euch gute Kontakte zu meiner lieben Mama hat, dürft ihr gerne versuchen ihr klar zu machen, dass ich das unbedingt machen will!!!! ;)

Fotos kommen demnächst! Liebste Grüße aus Auckland ans andere Ende der Welt!
Euer Julius 

Samstag, 13. April 2013

Hockey-Turnier mit schlechtem Nachgeschmack und spät eintreffendem Happy-End!

Also wenn dieser Titel nicht vielversprechend klingt, dann weiss ich's auch nicht! Ja, ich hatte meine ersten richtigen Hockeyspiele, also gegen andere Schulen und so. Wie bereits erwähnt, ist die Matamata first 11 nicht soooo wahnsinnig gut. Da kam es ziemlich unpassend, dass wir gegen eine der Super-8-Schulen (geht um Sportwettbewerbe in NZ), nämlich Tauranga-Boys College und gegen das Bethlehem College, mit Hockey Akademie oder sowas, ran mussten. Also am Freitag ging es los. Um 9:30 das erste Spiel gegen Tauranga und die haben uns ganz ordentlich weggehauen! Das war aber auch so zu erwarten. Wir haben glaube ich zwei-Stellig verloren, war ein kleines bisschen peinlich... Aber gegen eine Schule mit 1800 Jungen die so ziemlich alle sportlich begabt sind, und mit einer komplett neu zusammen gewürfelten Mannschaft, bei der einige in diesem Jahr angefangen haben Hockey zuspielen, darf man auch untergehen, finde ich. Dann gab es erstmal eine ewige Pause. Erstes Spiel 9:30, das zweite um 5:25!!! Also sind wir ein bisschen in Rotorua rumgefahren, und dann zu Burger King gegangen, was gegessen, und Karten gespielt, für 2 Stunden! Und dann irgendwann wieder zurück zu der Anlage und gaaaanz laaaangsam fertig gemacht. Das zweite Spiel am Tag war wesentlich erfolgreicher. Lagen zwar wieder hinten, haben aber aufgeholt und schließlich überraschend mit 2:1 gewonnen. Ich war Kapitän und habe die Leute zusammen geschrien, wenn der Mann nicht gedeckt war. Alle waren glücklich nach dem Spiel, wir haben gut gekämpft, dass hätte ich von uns nicht erwartet, ich meine wir haben bisher 4 mal zusammen trainiert...
Danach ging es dann wieder nach hause und am nächsten Tag wieder nach Rotorua. Erstes Spiel um 8:30, also treffen an der Schule um 7! Mit viel zu wenig Schlaf haben wir das erste Spiel wieder verloren, wobei wir nicht hätten verlieren müssen. Einfach schlecht gespielt und 4:0 oder sowas verloren. Dann hatten wir wieder eine ewige Pause, in den wir dann zu den Mood-Löchern gegangen sind. Vor einiger Zeit habe ich darüber schon berichtet! Also wenn's euch interessiert was das ist und so, sucht einfach danach. So und jetzt kommt es (der bittere Nachgeschmack): Dort war ein kleiner warmer Pool mit klarem Wasser in dem man seine Füsse wärmen konnte. Also zack, alle die Schuhe ausgezogen. Ich hatte mein Handy dabei, allerdings hatten wir unsere Hockeyhosen an in denen keine Taschen sind. Also habe ich mein Handy in die Schuhe getan und dann mit den Füssen rein. Also wir dann weiter gehen wollten, also die ganze Mannschaft, meinte einer zu mir das ich noch einmal reingehen sollte, weil da so eine Stelle ist wo es ganz warm war. Ich hatte mein Handy schon in der Hand, also habe ich es mir zwischen Unterhose und Hockeyhose gesteckt, an der Seite. Das ist ja so ein Gummi Durchzug. Dann rein, das Handy rutscht, und ins Wasser. Ca. 1,5 Sekunden später habe ich es schnell rausgeholt, ich war völlig schockiert. iPhone ins Wasser...klingt schon so schlimm. Dann sind wir zu Wendy's gefahren. Gibt es in Deutschland ja nicht, ist halt ne Fastfood Kette, aber sehr lecker!!! Trotzdem war ich nicht so richtig begeistert, da mich das mit dem Handy wahnsinnig doll aufgeregt hat! Dann hatten wir später noch ein spiel, welches wir dann leider auch verloren haben, aber wenigstens haben wir ne Bude gemacht. Dann ging es wieder nach Hause, und erstmal gegooglet was mit dem Handy zu machen ist. Wir haben hier im Haus so eine Hot-Water-Cabin, also da ist es ganz trocken, da ist so Bett-Zeug drin. Handy dann über Nacht darein um das letzte Wasser raus saugen zu lassen. Und: Am nächsten morgen hat es wieder funktioniert! Ein Wunder. Kleiner Julius erleichtert und glücklich zum Hockey gefahren und da wieder auf's Maul zu bekommen....
Naja. Am Sonntag hatten wir nur ein Spiel, also ging es dann schon so um halb 11 nach Hause.

Nächsten Samstag gehe ich auf eine Party am Sonntag habe ich mein erstes Fussball-Spiel und dann geht es glaube ich auch schon auf die Südinsel. Letzte Woche Schule, dann Ferien! ;)
Ich werde mich dann wahrscheinlich das nächste mal nach meinem Südinsel-Trip melde. Euch alles gute zuhause! Liebe Grüße Julius

Donnerstag, 4. April 2013

Eastercamp 2013

Hallo Leute!
Von Donnerstag bin Montag war ich bei dem Eastercamp in Hamilton! Die meisten meiner Freunde waren auch dabei, da wir das mit der Jugendgruppe gemacht haben. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen zu faul zum Erzählen, und es gab auch leichte Probleme wegen meiner "übertriebenen" Nutzung des Internets, daher werde ich nur die wichtigsten Dinge erzählen! Es gäbe noch viel mehr!
Es gab jeden Tag zwei Meetings mit allen 4.500 Jugendlichen! Dabei wurde immer viel gesungen mit einer Live-Band. Zu Beginn jedoch haben wir "Tribal-Wars" gespielt! Die ganzen Leute wurden in drei Abschnitte eingeteilt, District 9, District 7 und District 12. Wir waren im District 12. Es ging immer darum bei irgendwelchen Sachen gegen die anderen zwei Gruppen zu gewinnen. Zum Beispiel wurde einer aus jedem District raus gesucht, an eine Art Sicherheitsleine gehangen und dann mussten die drei sich auf Getränke Kästen stellen und so dann einen Turm bauen und immer hoch klettern, was irgendwann sehr wackelig wird. Der aus dem District 7 hat es bis an die Decke der Halle geschafft, waren glaube ich 29 Kästen, dann ist er umgefallen. Von solchen Aktionen gab es noch viel mehr!
Eine andere "Challenge" war der Harlem-Shake. Ja...Ich weiss, ist ein bisschen alt. War aber in der Kulisse sehr sehr witzig. Es wurde ein Harlem-Shake gedreht, dieser bei Facebook und bei YouTube gepostet und darunter in die Kommentare District 9, District 7 und District 12 geschrieben. Wer bei den Kommentaren am meisten Likes bekommt gewinnt das Ganze. Den Harlem-Shake solltet ihr nicht verpassen, also hier angucken! Ich bin wenn der Beat kommt und alle ausrasten unten rechts zu sehen. Strittig, aber da hüpft irgendwas blondes, halb nacktes auf den Schultern von jemand anderem herum! So wie ich.

http://www.youtube.com/watch?v=pqjSyHcxiE8

Letztendlich hat den Harlem-Shake District 7 gewonnen, mit nur 50 Likes vor uns. Allerdings haben wir alles zusammen gewonnen, also alles was gemacht wurde in den fünf Tagen.
Danach gab es dann immer Musik und eine Rede. Es war ein christliches Fest, logisch, aber nicht nur so ein Festival, sondern eher auch etwas um Gott ein bisschen näher zu kommen und so. Ich fand es super so wie es war. Denn die Redner waren unglaublich gut. Einer hat an 3 verschiedenen Tagen geredet, und wurde übertrieben gefeiert von der Menge. Hat schlaue Sachen gesagt, aber auch mit viel Humor. Ging halt oft über Geschichten aus der Bibel. Nach der ersten "Session" oder Meeting haben wir dann immer in unserer Youthgroup darüber geredet was so erzählt wurde. Das war nicht sooo wahnsinnig spannend aber auch nicht weiter schlimm. Dann gab es auch immer Sportevents, bei denen die bestimmt über 50 verschiedenen Youthgroups gegeneinander spielen können. Wir haben uns im Fußball, Netball und Volleyball versucht. Im Fussball sind wir nach der ersten Runde rausgeflogen, weil ich es nicht auf die Reihe bekommen habe das wir KEINEN Torwart haben und KEINER den Ball mit der Hand aufnehmen darf. Meine Team-Kollegen haben noch geschrien: "Der ist deutsch der versteht die Regeln nicht so richtig!!!" und ich habe noch was deutsches gefaselt, hat aber nichts geholfen. Denn Freistoss von der Hälfte des Feldes, ohne das jemand den Schuss abblocken darf gab es trotzdem. Volleyball habe ich auch mitgespielt wir sind bis ins Halbfinale gekommen, da dann ganz knapp verloren. Netball habe ich nicht mitgemacht, aber auch da sind wir soweit ich weiss ins Halbfinale gekommen.
Essen gab es natürlich auch! Frühstück, Lunch und Dinner. Das Essen war überraschend gut. Man hatte mit dem Geld vor der Reise schon dafür bezahlt, musste man dann nicht mehr machen. Ein bisschen ungünstig war nur, dass es Lunch und Dinner nur eine Stunde gab, also alle knapp 5.000 Leute mehr oder weniger gleichzeitig dahin gerannt sind. Anstehen: Jedes mal mindestens 20 Minuten.
Natürlich haben wir auch viele Leute aus anderen Youthgroups kennen gelernt. Das war super! Wir hatten alle sehr sehr viel spass in den fünf Tagen, wenn man allerdings nur 4-5 Stunden in der Nacht schläft und das 5 Nächte hintereinander, wird man richtig müde. So kam es, dass am Montag die Leute bei dem Meeting fast eingeschlafen sind. Ich hatte eine sehr tolle Zeit! Wenn ihr ein paar Fotos sehen wollt, guckt euch bei Facebook um!

Vor zwei Tagen ist herausgekommen, dass die Party, von der ich schon mit so viel Vorfreude erzählt hatte, leider abgesagt wird. Das Fliegen üben ist also relativ um sonst gewesen, naja ich weiss jetzt wie man eine Fliege bindet, hat alles seine guten Seiten. Wahrscheinlich wird das ganze verschoben, in die Ferien. Da bin ich nur leider nicht da...Was heißt leider! Ich freue mich eigentlich sehr, denn ich fliege auf die Südinsel! Mit der ehemaligen Gastschwester meiner Mutter.  Ich hab keine Ahnung was mich da erwartet, oder was wir da machen, aber ich versuche irgendwie durch zu bringen, das wir nach Queenstown fahren und ich dort Bungee-Jumpen darf. Soweit ich weiss wurde das "moderne" Bungee-Jumping dort erfunden.
In ziemlich genau zwei Wochen geht es los, werde mich bis dahin bestimmt noch einmal melden!
Viele Grüße!
Euer Julius





Samstag, 23. März 2013

Hobbiton, Kajak und Horse and Jockey

Hey Leute!
Am Freitag waren fast alle international Student's bei dem Hobbit und Lord of the Rings-Set. Also Herr der Ringe kennt denke ich jeder, den Hobbit bestimmt auch. Von den ca. 40 Anwesenden Schülern des Matamata College waren 37 aus Japan, und davon wiederum 36 weiblich. Die andere deutsche war noch dabei, Maxi und Jeong, einer meiner besten Freunde aus Süd-Korea. Aber er ist eigentlich ein halber Kiwi, wohnt hier seit 4 Jahren mittlerweile. Jeong war wie immer zu spät, so dass ich wirklich Angst haben musste das er nicht mehr kommt. Schließlich kam er an gesprintet, wurde ein bisschen von der Organisatorin angemotzt, dass er immer der letzte sei und so weiter. War dann aber nicht wirklich schlimm. Da wir uns an der Schule getroffen haben mussten wir erstmal mit dem Bus dahin fahren. Unser Busfahrer und späterer Führer durch das Film-Set war Danny. Ein sehr lustiger Typ, hat viel erzählt, wusste alles über das ganze da und hat aufgrund seiner Arbeit sogar schonmal mit Peter Jackson gesprochen, dem Regisseur der Filme. Alle, wirklich alle seiner Witze kamen gut an. Ich will hier keines Wegs rassistisch klingen, aber teilweise war das etwas ungewöhnlich. Wenn ein Schaaf die Straße überquerte und Danny zum dritten mal in 2 Minuten sagte: "Mhhh....heute gibt's Lamm-Burger" wurde nach circa 2 Sekunden Bedenkzeit stürmisch gelacht. Jeong und ich haben uns dann immer sehr verwirrt angeguckt. Und wenn Danny dann sagte: "Ohh, da ist ein Schaaf" oder "hier eine Kuh", kam aus dem ganzen Bus "OHHHHHH.......Ahhhhhhhh...." Ich hab mich dann immer gefragt, ob die so etwas noch nie in ihrem Leben gesehen haben, eine Kuh oder ein Schaaf, oder ob das in ihrer Kultur als normal gilt, sich sehr sehr laut bemerkbar zu machen. Ich fand es in jedem Fall hoch interessant, wie oft dies so funktionierte. So jetzt aber genug über vermutlich falsche Völkerkunde. Die Japaner waren auf jeden Fall sehr freundlich. Einige haben beim rumlaufen sogar das Gespräch gesucht, was mich fast schon verwundert hat, da das englisch teilweise kaum vorhanden war. Wir hatten auch zwei japanische Lehrer dabei, die ab und zu mal übersetzt haben. War aber nicht so oft nötig. Dann sind wir aus dem Bus ausgestiegen und es ereignete sich die vielleicht bis jetzt peinlichste Situation meines Lebens.
 Ich hatte zuhause mein Geld vergessen. Der ganze Spass kostete uns 35$ was ziemlich wenig ist, da es ansonsten, wenn man alleine hingeht, ungefähr 85$ kostet. Aber weiter im Text. Ich nicht einen Cent dabei, aber ich hatte ja Jeong. Der hatte seine Karte dabei. Er hatte kein Problem damit mir das Geld vorzustrecken, also ab zur Kasse, er hat dann für zwei gezahlt....MEEEEEEB...Karte nicht angenommen. Auch beim zweiten Versuch, nichts zu machen. Wir nach hinten gegangen und überlegt was wir jetzt machen sollten. Schlussendlich mussten wir tatsächlich eine der Lehrerinnen fragen, ob sie uns nicht 70$ (!!!!!!!!!!!!!....) vorstrecken kann und den Eintritt bezahlen kann. Es war uns unglaublich peinlich. Aber sie meinte es sei kein Problem, solange wir ihr das Geld zurück geben. Natürlich stimmten wir zu und dann war das auch erstmal vom Tisch, trotzdem sehr komische Situation. Dann sind wir noch ein Stück mit dem Bus gefahren, bis wir dann angekommen waren. Um ehrlich zu sein, ich habe den Hobbit gar nicht geguckt, und auch nur einen halben Herr der Ringe Film. Ich hatte also gar keine Ahnung, was mich erwartet. Es waren schließlich wahnsinnig viele, kleine Hobbit-Häuschen. Mit liebe zum Detail, und das stimmt wirklich. Man läuft rum und läuft plötzlich gegen einen kleinen Holz Topf, mit einen Holz Löffel drin. Danny hat uns viel dazu erzählt, allerdings war ich nicht so richtig überzeugt. Hatte mir ein bisschen was anderes vorgestellt, weiss zwar nicht so richtig was, aber zwei Stunden kleine Häuschen angucken. Kann natürlich auch daran liegen das ich die Filme nicht geguckt habe. Naja, später gab es noch ein Ginger-Beer for Free! Das war super. Hier sind ein Paar Fotos zu dem "Hobbiton". Dann könnt ihr euch natürlich besser vorstellen wie das so war!! Darunter geht der Post weiter über mein Nacht-Kajak-Trip und über unser großartiges Dinner im "Horse and Jockey"!!!



Eins der 30.000 Schafe die dort leben.
Ungelogen!

Unechter Schimmel, Schmutz was auch immer
Aus Lebensmittelfarbe und Jogurt und so!

Danny erklärt irgendwas über das Haus.

Der Baum oben drüber ist aus Blech und Plastik und so!
Der ist  nicht echt, damit man da auch im  Winter
drehen kann!

Wie schon angesprochen, der Holztopf!

Ich, wie ich versuche mit einem Mini-Hammer
Holz zu spalten...


Jeong und ich...

...und nochmal.

Fals jemand die Filme geguckt hat: Hier wurde
Gandalf wohl von Hobbits oder so verfolgt. Ich
weiss es nicht genau, irgendwas ist hier passiert.
Vielleicht kann sich jemand erinnern!

Schöne Aussicht.

ehhmm...ja.

Links normales Bier, rechts Ginger-Beer. Das ist
eine Art Soft-Drink.


So sehen die Häuser von innen aus....Das meiste wird
natürlich im Studio gedreht!






















































Also, als wir wieder zurück gekommen sind, war es ca. halb 7. Eigentlich genau der Zeitpunkt an dem Jeong und ich uns mit anderen Leuten von einer anderen Jugendgruppe treffen wollten. Abendessen war also nicht drin, wir hatten beide einen Wahnsinns Hunger, also sind wir schnell zum Türken gerannt und haben uns n Wrap gekauft. Ein riesen Ding! War super lecker. Also auf der Fahrt zu dem McLaren Falls gegessen! Da angekommen war es schon komplett dunkel. Wir waren davor noch kurz zuhause, warme Sachen anziehen, es wurde nämlich richtig kalt! Schön in einen Pulli eingekuschelt und dann ab ins Kajak. Dann sind wir so 20 Minuten gepaddelt, bis wir in einer Art Schlucht waren, so genau habe ich das nicht erkennen können, es war ja fast komplett dunkel. Da unten war es dann komplett dunkel, weil da auch nicht wirklich Mondlicht rein kam. Und das war das Ziel: Überall Glühwürmchen, dass war der Wahnsinn! Da haben wir uns dann so ein bisschen treiben lassen, und sind dann irgendwann zurück gefahren so um 11. Die anderen haben gesagt, dass das nicht so toll war wie sonst manchmal, aber ich fand es super. War ganz entspannt, ruhig und auch kalt. Aber wir waren ja warm angezogen. Im Auto sind wir sofort eingeschlafen. Jeong und ich waren komplett fertig. 

Am nächsten Tag, also Samstag, haben wir uns wieder getroffen so um zu Paige und Trent zugehen. Paige ist in einigen meiner Kursen in der Schule und Trent ist ihr großer Bruder. Beide waren am Vorabend auch beim Kajak fahren dabei. Ich habe dort das erste mal, seit dem ich hier bin mal wieder Playstation gespielt. Ohne Witz, dieses Gefühl den Controller in der Hand zu haben...Wahnsinn!!! haha 
Jeong und ich haben uns einige Fifa-Matches geliefert, und danach sind wir wieder nach Hause gegangen.
 Um halb 7 oder so haben wir uns wieder getroffen, um zusammen zu dem Restaurant "Horse and Jockey" zugehen. Wir waren glaube ich neun Leute, haben alle Wedges gegessen, also so Kartoffel Ecken mit geschmolzenem Käse und Bacon. War super lecker. Nachdem wir bestellt haben, haben wir immer zusammen Pool gespielt. War super lustig mit den Leuten, alle nett und ich kenne die alle auch ganz gut. Der eigentliche Grund warum wir genau da waren, ist weil Jacob einer von unseren "Jungs" dort arbeitet in der Küche und den Nachtisch kocht und Serviert. Also noch ein bisschen Nachtisch bestellt. Die Wedges haben 13,50$ gekostet, was für die Menge echt ok war. Aber der Nachtisch: Jeong und ich haben uns ein kleines Glas Panna Cotta geteilt mit 2-3 Mango-Stückchen oben drauf und Mango-Sorbet. Das ganze für 14,50$!!! Jacob hat uns später auch erzählt, dass Nachtisch eigentlich immer gut verdientes Geld ist. Dem konnte ich nur zustimmen. Danach haben wir noch ein bisschen Pool gespielt, und auf Jacob gewartet. Da Kieran und ich noch Hunger hatten sind wir alle zusammen noch schnell zu Mecces gelaufen und haben da noch einen Cheeseburger gegessen. Dann ging es wieder ab nach hause. War ein super lustiger Abend! So, habe jetzt echt genug geschrieben. Ich melde mich die Tage nochmal, hier sind noch Fotos von dem Abend. Liebe grüße!!!!
Euer Julius!


Unser Tisch, ziemlich schlechte Qualität aber es geht.

Das waren die Wedges. Ja, sieht so
lecker aus wie sie waren! ;)

David und Michael beim Pool.